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Hier die Charaktere aus dem Rollenspiel 'Das Arkanum':

Charakterbogen von Morgan: 



Name: Morgan
Geschlecht: Männlich
Alter: 24
Rasse: Mensch
Haarfarbe: schwarz
Hautfarbe: hell
Augenfarbe: grau
Sonstiges Aussehen/Erscheinungsbild: Morgan ist von kräftiger Statur und hat ein maskulines, jedoch keineswegs unansehnliches Gesicht, welches meist nachdenklich wirkt. Es ist gezeichnet durch die Erlebnisse, die er bereits gemacht hat. Morgans Größe misst sechs Fuß (~1,82). Er wirkt auf andere meist ruhig und verschlossen, was durch seine ernste Miene unterstrichen wird.

Besondere Merkmale: Morgans graue Augen stechen hell aus seinem Gesicht hervor, und viele sagen, sie seien etwas ganz Besonderes.

Derzeitiger Aufenthaltsort: (folgt)

Kleidung/Ausrüstungsgegenstände: Morgan trägt neben seiner dunkelgrauen Wollhose, schwere Stiefel aus hellem Leder. Dazu hat er ein beigefarbenes Leinenhemd. An seinem Gürtel baumelt ein Geldbeutel mit ein paar wenigen klimpernden Münzen. In einer unauffälligen Scheide, die meist von seinem Leinenhemd verdeckt wird, steckt ein grob gearbeiteter Dolch. Doch der Schein trügt; er ist messerscharf. Außerdem ist Morgan im Besitz eines dunkelgrünen Wollkapuzenumhangs, den er jedoch meist in seinem Lederrucksack verstaut hat.

Gute Eigenschaften: Morgan kann ein treuer Freund und sowohl ein mutiger, als auch tapferer Begleiter auf Abenteuern sein. Er hat einen ausgezeichneten Orientierungssinn und ein Zeitgefühl, welches es ihm möglich macht, selbst wenn er sich längere Zeit unter Tage befand, die Zeit um halbe Stunde bis zwanzig Minuten genau einzuschätzen.
Zudem ist Morgan sehr widerstandsfähig und anspruchslos. Er jammert nicht sofort rum, wenn er ein paar Tage lang nichts Vernünftiges zwischen die Zähne bekommt, oder in einem Bett aus Laub schlafen muss.

Schlechte Eigenschaften: Sein Leben als Waldläufer hatte Morgan gelehrt einem Fremden nie zu viel Vertrauen entgegen zu bringen. Diesen tritt er demnach zunächst argwöhnisch gegenüber, und es kann einige Zeit dauern, bis das Eis zwischen ihm und einem Unbekannten geschmolzen ist. Er hat eine unglückliche Neigung zu Jähzorn, was ihn auch mal rasend machen kann, wenn ihn jemand in seiner Waldläuferehre verletzt. Außerdem leidet Morgan unter Raumangst. Schon ein enger, niedriger Tunnel löst bei ihm eine Art Beklemmungsgefühl aus. Überdies ist Morgan von (einer wenig ausgeprägten) Goldgier gestraft und durchaus nicht unbestechlich.

Charaktereigenschaften:
(Positive) Verlässlich, mutig, tapfer, (meist) gelassen, realistisch
(Neutrale) Stolz, ruhig
(Negative) Argwöhnisch, eigensinnig, verschlossen

Besonderheiten/Sonstiges:
Zitat Morgans: „Ab einer bestimmten Summe ist jeder käuflich.“



Vorgeschichte:

Morgan wuchs unter ärmlichen Bedingungen bei seinen Eltern und sieben Geschwistern auf einem kleinen Bauernhof in Montana auf. Sie hielten sich mit Landwirtschaft über Wasser und Morgan hatte bereits im Alter von vier Jahren täglich mit anpacken müssen.
Die Familienverhältnisse in denen er lebte waren eher schwierig. Es herrschte stets Uneinigkeit zwischen den Eltern, und die Kinder waren für sie nur lästige Notwendigkeiten, denen sie schwerlich die Mäuler stopfen mussten. So kam es, dass nie eine enge Bindung zwischen seinen Eltern und Morgan bestand, und er sich nie länger mit ihnen aufhielt, als es unbedingt nötig war.
Viel lieber streifte der Junge durch die Gegenden und Ländereien und kundschaftete diese aus. Er hatte schon sehr früh ein inniges Verhältnis zur Natur. Er interessierte sich für ihre Geheimnisse und versuchte sie zu erforschen. Parallel dazu entdeckte er auch eine weitere Leidenschaft: Das Bogenschießen.
Seit er den ersten Pfeil auf die Sehne seines selbstgebauten Bogens gespannt hatte, fesselte ihn dieses Hobby wie kein Zweites. Wenn er sich in den Wäldern herumtrieb hatte er immer seinen Bogen dabei. Man konnte nicht leugnen, dass er Talent hatte mit diesem umzugehen, und schon bald ein sehr guter Schütze wurde.
Als Morgan älter wurde verschlechterte sich sein Verhältnis zu den Eltern weiter. Es gab Tage, da übernachtete Morgan lieber in der Natur statt nach Hause zurückzukehren, denn dort erwarteten ihn meist nur Zurechtweisungen und Tadel.
Gleichzeitig keimten in Morgan Sehnsüchte nach der weiten Welt auf. Die Gegend um den Hof wurde ihm langweilig. Er wollte mehr sehen, mehr entdecken, mehr Natur erforschen. Diese Wunschträume wurden bald so intensiv, dass er seine Arbeit auf den Feldern nicht mehr vernünftig verrichtete und es noch mehr Streit zwischen ihm und seinen Eltern gab.
So kam es, dass Morgan eines nachts beschloss Hals über Kopf den Hof zu verlassen, um fort von dort zu kommen und seiner eigenen Wege zu gehen. Er war damals sechzehn Jahre alt.

Morgan strich durch die Regionen, arbeitete teilweise kurze Zeit über auf Bauernhöfen für eine Unterkunft und etwas zu essen, lebte aber durchaus auch mehrere Wochen lang nur von dem, was ihm der Wald bot. Diese Erfahrungen hatten Morgan sehr abgehärtet.
Auf seinen Reisen haben oft zwielichte Gestalten seinen Weg gekreuzt, und auch vertrauenserweckende Menschen hatten sich als Betrüger und Diebe entpuppt. Morgan merkte schnell, dass diese Welt draußen nicht ganz harmlos war, und man niemandem trauen konnte. Ein Mann in einer Kneipe sagte einmal: Verlass dich auf jemanden, und du bist verlassen.
Morgan konnte dies nur unterstreichen, zumal er selbst von sich nicht behaupten konnte, heilig zu sein. Er hatte sich durchaus nicht nur einmal die Dummheit von anderen Menschen zum Nutzen gemacht, und auch ausgebeutet.

In einer Taverne im Südwesten von Montana, in die er nur durch Zufall gelangte, traf er auf ein paar Männer zu denen er schon bald ein tiefgründiges und freundschaftliches Verhältnis aufbauen sollte. Morgan half ihnen damals aus einer misslichen Lage heraus, die ernster war als er angenommen hatte. Daraufhin wurde ihm ihr Vertrauen zuteil und sie erzählten ihm, dass sie einem geheimen Bund angehörten. Die genauen Beweggründe durfte Morgan nicht erfahren, solange er dem Bund nicht beitrat, was sie ihm auch anboten. Er lehnte jedoch ab: Nehmt es mir nicht übel, meine Freunde, doch es ist nicht meine Bestimmung einem Bund mit einer Mission anzugehören. Ich möchte mein Leben lang frei sein. Aber wenn ihr jemals meine Hilfe benötigt, seid euch gewiss, ich werde immer für euch da sein.
Morgan und seine neu gewonnenen Freunde zogen in verschiedene Richtungen weiter und sie verloren sich aus den Augen. Allerdings war es für sie sicher, dass die Freundschaft ewig währen würde, und dass man, wenn es hart auf hart kommen würde, sich auf den oder die anderen verlassen kann.

Von da an war Morgan wieder alleine. Es war zu derselben Zeit als er seinen Bogen niederlegte und vorerst nicht wieder hervorholen sollte. Ein Bogen gehörte nicht mehr in dieses neue Zeitalter und so verzichtete Morgan auf sein Schützendasein. Er hatte seinen Bogen mit einem Grobschmied in einem kleinen Dorf getauscht. Dort bekam er dafür einen einfach Dolch, der scheinbar schlechte und schnelle Arbeit gewesen war. Doch Morgan wusste es bald besser; der Dolch besaß eine Schärfe wie kein Zweiter. Jetzt hatte Morgan ihn immer an seinem Gürtel hängen, verdeckt von einem Leinenhemd, sodass er nicht direkt ins Auge stach. Es machte keinen guten Eindruck, wenn man es nötig hatte, sich in einfacher Gesellschaft bewaffnet aufhalten zu müssen. Aber das Leben hatte Morgan gelehrt, dass man sich nie zu sicher fühlen durfte.

In letzter Zeit hatte Morgan sich im Westen Montanas aufgehalten und dort einem Druckmeister bei seiner Arbeit über die Schulter geschaut.
Eigentlich hatte er vorgehabt an diesem Morgen aufzubrechen und weiterzuziehen, doch zu seiner Überraschung wurde ihm, gerade als er in der Früh losgehen wollte, von einer ihm fremden Person zugewunken. Sie eilte auf den Grund des Buchdruckers und hielt mit schwerer Atmung vor ihm an. Der Mann Ende dreißig musste gerannt sein.
„Morgan?“, fragte er schnaufend
Morgan hatte genickt und ihn zunächst nur fragend angesehen, worauf der Mann eine gebundene Papierrolle aus einer Tasche hervorzog und sie ihm in die Hand drückte.
„Eine Nachricht für Dich. Ist dringlich.“ Der Bote lächelte schwach, und drehte sich bereits wieder um, während er die Hand zum Abschied hob.

„Merkwürdig“, dachte Morgan sich einige Zeit später, nachdem er an einem abgelegenen Ort den Brief eines gewissen ‚Argon’ gelesen hatte. Das ungute Gefühl überkam ihn, dass es sich dabei um Betrug handelte, oder eine andere List dahinter steckte, doch die beiden Goldstücke, die mit eingerollt waren, verwischten seine Zweifel. Er beschloss den genannten Platz am besagten Tage aufzusuchen – schon allein aus dem Grund, weil er sowieso nichts für die nähere Zukunft geplant hatte, und ihm diese Reise Abwechslung verschaffen würde.

 


Charakterbogen von Lestat:


Name: Lestat
Geschlecht: Männlich
Alter: sieht aus wie 23, ist aber ungefähr 500 Jahre alt
Rasse: Vampir
Haarfarbe: Braun
Hautfarbe: sehr blass
Augenfarbe: Rot
Sonstiges Aussehen/Erscheinungsbild: Scharfe Eckzähne, blasse Haut, starke Figur. Wirkt sehr geheimnisvoll.

Derzeitiger Aufenthaltsort: Wechselt zurzeit ständig.

Kleidung/Ausrüstungsgegenstände: Lestat trägt einen langen schwarzen Umhang und eine schwarze Hose die bei seinen ebenso schwarzen Stiefeln endet. Er trägt keine Waffen mit sich.

Gute Eigenschaften: Kann die Gedanken anderer Lesen, im Dunkeln ausgezeichnet sehen und hören.

Schlechte Eigenschaften: Wird ungeduldig und brutal wenn er nicht bekommt was er will, kann sich nur Nachts nach draußen wagen, braucht Nachts das Blut mehrerer Opfer.

Charaktereigenschaften: Wirkt verschlossen und verträumt, ist jedoch unberechenbar.



Vorgeschichte:

Vor unzähligen Jahren war Lestat ein Mensch gewesen. Ein Mensch aus Fleisch und Blut. Er hatte eine Frau und führte ein normales, glückliches Leben. Bis seine Frau bei der Geburt ihres gemeinsamen Kindes starb. Und mit ihr, ihr Kind. Seit diesem Tage an hatte das Leben für Lestat keinen Sinn mehr. Er sehnte sich nach dem Gefühl, des Glückes – selbst wenn es nur einen Augenblick lang wär. Schon lange hatte er vergessen, wie es sich anfühlte, Glück und Freude zu spüren… Doch am allermeisten sehnte er sich nach dem Tod.
Sein Flehen wurde schließlich von einem Vampir erhört.

Eines Nachts, als Lestat wie so oft durch die Straßen ging, hatte er das Gefühl als würde ihn jemand verfolgen. Er dachte nicht weiter darüber nach, ihm war sowieso alles egal. Auf einmal packte es ihn und er spürte einen unglaublichen Schmerz. Es war ein Vampir! Er hatte Lestat in den Hals gebissen! Dann bekam er nur noch mit, wie er fiel. Immer tiefer und tiefer...
Der Vampir beugte sich zu Lestat herunter und flüsterte: „Ich stelle dich vor eine Wahl, die ich niemals gehabt hatte…“. Und ehe Lestat etwas sagen konnte, hatte der Vampir ihn erneut in den Hals gebissen. Lestat wusste, dass es ein Vampir war. Er hatte die Sagen, die umhergingen ganz genau verfolgt und ein bisschen nachgeforscht. Dadurch kannte er sich in diesem Gebiet ein wenig aus.
Es war ein solcher Schmerz gewesen, als würde man ihm seine Seele aus dem Leibe saugen. An diesen Schmerz erinnert sich Lestat noch heute…
Plötzlich ließ der Vampir von ihm ab und sagte: „Nun hast du die Wahl: Wenn ich dich hier liegen lasse, stirbst du. Oder du bekommst ein neues Leben. Ein Leben ohne Schmerzen. Krankheit, oder der Tod können dich nie wieder ereilen. Du wirst so jung bleiben wie du jetzt bist, mein Freund. Und dieses Leben, es dauert eine Ewigkeit lang!“ Sein Mund war blutverschmiert und seine roten Augen funkelten Lestat an. „Möchtest du mit mir kommen und ein neues Leben anfangen?“
Es dauerte einen Moment lang bis Lestat seine Worte realisierte. Mit letzter Kraft keuchte er ein ‚Ja’. Damals hatte er noch nicht gewusst, dass das der größte Fehler seines Lebens gewesen war…
Der Vampir schnitt sich in die Pulsadern und ließ sein Blut in Lestat’s Mund tropfen. Wie Lestat feststellte, schmeckte es ihm. Er wollte mehr. Und so trank er gierig das Blut des Vampirs.
„Das reicht… Genug jetzt!“, hatte der Vampir gebrüllt und ihn weggestoßen. In dem Moment überkam Lestat ein ungeheuerlicher Schmerz. Er krümmte sich und kroch auf dem feuchten Boden herum. Es war ein Gefühl, dass konnte man nicht beschreiben… Solche Schmerzen hatte Lestat noch niemals erlebt. Es war als würde seine Seele in seinem Körper verbrennen!
„Dein Körper stirbt gerade. Beachte es einfach nicht. Es passiert uns allen…“, sagte der Vampir zu Lestat, lehnte sich entspannt gegen eine Mauer und beobachtete Lestat.
Nach einer Zeit blieb Lestat regungslos auf dem Boden liegen. Dann wollte er aufstehen. Sein Körper fühlte sich so anders an… Der Vampir half ihm hoch.
„Schau dich um… Du bist jetzt ein Vampir. Die Augen eines Vampirs sehen anders.“
Lestat schaute sich vorsichtig um. Er sah klar und deutlich, obwohl es tiefste Nacht war. Dann sah er eine Statue an. Es sah aus, als würde sie ihre Augen öffnen. Es war so als würde sie sich bewegen – tat es aber nicht!
„Ungeheuerlich…“, flüsterte Lestat und fasste sein eigenes Gesicht an. Es war kalt, eiskalt und er hatte spitze Eckzähne bekommen.
Der Vampir sah ihn lächelnd an, gab ihm die Hand und sagte: „Pardon, wo bleiben meine Manieren? – Mein Name ist Armand.“

Seit diesem Tage an, war Lestat ein Vampir. Armand hatte ihn mit zu sich nach Hause genommen, wo er Tagsüber in einem Sarg schlief und Nacht für Nacht jagt auf Beute machte… Mit den Jahren hatte er gelernt, mit seinen Opfern zu spielen, ehe er sie aussaugte. Armand hatte ihm viel beigebracht – eigentlich alles, was Lestat wissen musste.
Eines Nachts, als er von seiner „Jagd“ nach Hause kam, lag ein Brief auf dem Tisch. Neugierig, wie Lestat nun mal war, machte er ihn auf.
‚Ich erwarte Euch in der Nacht zum 14. Mai auf der Lichtung der Seligen,
Argon’, las Lestat zu Ende. Es handelte sich um etwas sehr wichtiges, das spürte Lestat. Dennoch überlegte er die ganze Nacht, was es mit diesem komischen Brief auf sich hatte. Viele Fragen schwirrten in seinem Kopf herum. Dennoch beschloss er hinzugehen…

Lestat Männlich sieht aus wie 23, ist aber ungefähr 500 Jahre alt Vampir Braun sehr blass Rot Scharfe Eckzähne, blasse Haut, starke Figur. Wirkt sehr geheimnisvoll. Wechselt zurzeit ständig. Lestat trägt einen langen schwarzen Umhang und eine schwarze Hose die bei seinen ebenso schwarzen Stiefeln endet. Er trägt keine Waffen mit sich. Kann die Gedanken anderer Lesen, im Dunkeln ausgezeichnet sehen und hören. Wird ungeduldig und brutal wenn er nicht bekommt was er will, kann sich nur Nachts nach draußen wagen, braucht Nachts das Blut mehrerer Opfer. Wirkt verschlossen und verträumt, ist jedoch unberechenbar. Vor unzähligen Jahren war Lestat ein Mensch gewesen. Ein Mensch aus Fleisch und Blut. Er hatte eine Frau und führte ein normales, glückliches Leben. Bis seine Frau bei der Geburt ihres gemeinsamen Kindes starb. Und mit ihr, ihr Kind. Seit diesem Tage an hatte das Leben für Lestat keinen Sinn mehr. Er sehnte sich nach dem Gefühl, des Glückes – selbst wenn es nur einen Augenblick lang wär. Schon lange hatte er vergessen, wie es sich anfühlte, Glück und Freude zu spüren… Doch am allermeisten sehnte er sich nach dem Tod.Sein Flehen wurde schließlich von einem Vampir erhört. Eines Nachts, als Lestat wie so oft durch die Straßen ging, hatte er das Gefühl als würde ihn jemand verfolgen. Er dachte nicht weiter darüber nach, ihm war sowieso alles egal. Auf einmal packte es ihn und er spürte einen unglaublichen Schmerz. Es war ein Vampir! Er hatte Lestat in den Hals gebissen! Dann bekam er nur noch mit, wie er fiel. Immer tiefer und tiefer... Der Vampir beugte sich zu Lestat herunter und flüsterte: „Ich stelle dich vor eine Wahl, die ich niemals gehabt hatte…“. Und ehe Lestat etwas sagen konnte, hatte der Vampir ihn erneut in den Hals gebissen. Lestat wusste, dass es ein Vampir war. Er hatte die Sagen, die umhergingen ganz genau verfolgt und ein bisschen nachgeforscht. Dadurch kannte er sich in diesem Gebiet ein wenig aus. Es war ein solcher Schmerz gewesen, als würde man ihm seine Seele aus dem Leibe saugen. An diesen Schmerz erinnert sich Lestat noch heute… Plötzlich ließ der Vampir von ihm ab und sagte: „Nun hast du die Wahl: Wenn ich dich hier liegen lasse, stirbst du. Oder du bekommst ein neues Leben. Ein Leben ohne Schmerzen. Krankheit, oder der Tod können dich nie wieder ereilen. Du wirst so jung bleiben wie du jetzt bist, mein Freund. Und dieses Leben, es dauert eine Ewigkeit lang!“ Sein Mund war blutverschmiert und seine roten Augen funkelten Lestat an. „Möchtest du mit mir kommen und ein neues Leben anfangen?“ Es dauerte einen Moment lang bis Lestat seine Worte realisierte. Mit letzter Kraft keuchte er ein ‚Ja’. Damals hatte er noch nicht gewusst, dass das der größte Fehler seines Lebens gewesen war… Der Vampir schnitt sich in die Pulsadern und ließ sein Blut in Lestat’s Mund tropfen. Wie Lestat feststellte, schmeckte es ihm. Er wollte mehr. Und so trank er gierig das Blut des Vampirs. „Das reicht… Genug jetzt!“, hatte der Vampir gebrüllt und ihn weggestoßen. In dem Moment überkam Lestat ein ungeheuerlicher Schmerz. Er krümmte sich und kroch auf dem feuchten Boden herum. Es war ein Gefühl, dass konnte man nicht beschreiben… Solche Schmerzen hatte Lestat noch niemals erlebt. Es war als würde seine Seele in seinem Körper verbrennen! „Dein Körper stirbt gerade. Beachte es einfach nicht. Es passiert uns allen…“, sagte der Vampir zu Lestat, lehnte sich entspannt gegen eine Mauer und beobachtete Lestat. Nach einer Zeit blieb Lestat regungslos auf dem Boden liegen. Dann wollte er aufstehen. Sein Körper fühlte sich so anders an… Der Vampir half ihm hoch. „Schau dich um… Du bist jetzt ein Vampir. Die Augen eines Vampirs sehen anders.“Lestat schaute sich vorsichtig um. Er sah klar und deutlich, obwohl es tiefste Nacht war. Dann sah er eine Statue an. Es sah aus, als würde sie ihre Augen öffnen. Es war so als würde sie sich bewegen – tat es aber nicht! „Ungeheuerlich…“, flüsterte Lestat und fasste sein eigenes Gesicht an. Es war kalt, eiskalt und er hatte spitze Eckzähne bekommen. Der Vampir sah ihn lächelnd an, gab ihm die Hand und sagte: „Pardon, wo bleiben meine Manieren? – Mein Name ist Armand.“ Seit diesem Tage an, war Lestat ein Vampir. Armand hatte ihn mit zu sich nach Hause genommen, wo er Tagsüber in einem Sarg schlief und Nacht für Nacht jagt auf Beute machte… Mit den Jahren hatte er gelernt, mit seinen Opfern zu spielen, ehe er sie aussaugte. Armand hatte ihm viel beigebracht – eigentlich alles, was Lestat wissen musste.Eines Nachts, als er von seiner „Jagd“ nach Hause kam, lag ein Brief auf dem Tisch. Neugierig, wie Lestat nun mal war, machte er ihn auf. ‚Ich erwarte Euch in der Nacht zum 14. Mai auf der Lichtung der Seligen, Argon’, las Lestat zu Ende. Es handelte sich um etwas sehr wichtiges, das spürte Lestat. Dennoch überlegte er die ganze Nacht, was es mit diesem komischen Brief auf sich hatte. Viele Fragen schwirrten in seinem Kopf herum. Dennoch beschloss er hinzugehen…Lestat Männlich sieht aus wie 23, ist aber ungefähr 500 Jahre alt Vampir Braun sehr blass Rot Scharfe Eckzähne, blasse Haut, starke Figur. Wirkt sehr geheimnisvoll. Wechselt zurzeit ständig. Lestat trägt einen langen schwarzen Umhang und eine schwarze Hose die bei seinen ebenso schwarzen Stiefeln endet. Er trägt keine Waffen mit sich. Kann die Gedanken anderer Lesen, im Dunkeln ausgezeichnet sehen und hören. Wird ungeduldig und brutal wenn er nicht bekommt was er will, kann sich nur Nachts nach draußen wagen, braucht Nachts das Blut mehrerer Opfer. Wirkt verschlossen und verträumt, ist jedoch unberechenbar. Vor unzähligen Jahren war Lestat ein Mensch gewesen. Ein Mensch aus Fleisch und Blut. Er hatte eine Frau und führte ein normales, glückliches Leben. Bis seine Frau bei der Geburt ihres gemeinsamen Kindes starb. Und mit ihr, ihr Kind. Seit diesem Tage an hatte das Leben für Lestat keinen Sinn mehr. Er sehnte sich nach dem Gefühl, des Glückes – selbst wenn es nur einen Augenblick lang wär. Schon lange hatte er vergessen, wie es sich anfühlte, Glück und Freude zu spüren… Doch am allermeisten sehnte er sich nach dem Tod.Sein Flehen wurde schließlich von einem Vampir erhört. Eines Nachts, als Lestat wie so oft durch die Straßen ging, hatte er das Gefühl als würde ihn jemand verfolgen. Er dachte nicht weiter darüber nach, ihm war sowieso alles egal. Auf einmal packte es ihn und er spürte einen unglaublichen Schmerz. Es war ein Vampir! Er hatte Lestat in den Hals gebissen! Dann bekam er nur noch mit, wie er fiel. Immer tiefer und tiefer... Der Vampir beugte sich zu Lestat herunter und flüsterte: „Ich stelle dich vor eine Wahl, die ich niemals gehabt hatte…“. Und ehe Lestat etwas sagen konnte, hatte der Vampir ihn erneut in den Hals gebissen. Lestat wusste, dass es ein Vampir war. Er hatte die Sagen, die umhergingen ganz genau verfolgt und ein bisschen nachgeforscht. Dadurch kannte er sich in diesem Gebiet ein wenig aus. Es war ein solcher Schmerz gewesen, als würde man ihm seine Seele aus dem Leibe saugen. An diesen Schmerz erinnert sich Lestat noch heute… Plötzlich ließ der Vampir von ihm ab und sagte: „Nun hast du die Wahl: Wenn ich dich hier liegen lasse, stirbst du. Oder du bekommst ein neues Leben. Ein Leben ohne Schmerzen. Krankheit, oder der Tod können dich nie wieder ereilen. Du wirst so jung bleiben wie du jetzt bist, mein Freund. Und dieses Leben, es dauert eine Ewigkeit lang!“ Sein Mund war blutverschmiert und seine roten Augen funkelten Lestat an. „Möchtest du mit mir kommen und ein neues Leben anfangen?“ Es dauerte einen Moment lang bis Lestat seine Worte realisierte. Mit letzter Kraft keuchte er ein ‚Ja’. Damals hatte er noch nicht gewusst, dass das der größte Fehler seines Lebens gewesen war… Der Vampir schnitt sich in die Pulsadern und ließ sein Blut in Lestat’s Mund tropfen. Wie Lestat feststellte, schmeckte es ihm. Er wollte mehr. Und so trank er gierig das Blut des Vampirs. „Das reicht… Genug jetzt!“, hatte der Vampir gebrüllt und ihn weggestoßen. In dem Moment überkam Lestat ein ungeheuerlicher Schmerz. Er krümmte sich und kroch auf dem feuchten Boden herum. Es war ein Gefühl, dass konnte man nicht beschreiben… Solche Schmerzen hatte Lestat noch niemals erlebt. Es war als würde seine Seele in seinem Körper verbrennen! „Dein Körper stirbt gerade. Beachte es einfach nicht. Es passiert uns allen…“, sagte der Vampir zu Lestat, lehnte sich entspannt gegen eine Mauer und beobachtete Lestat. Nach einer Zeit blieb Lestat regungslos auf dem Boden liegen. Dann wollte er aufstehen. Sein Körper fühlte sich so anders an… Der Vampir half ihm hoch. „Schau dich um… Du bist jetzt ein Vampir. Die Augen eines Vampirs sehen anders.“Lestat schaute sich vorsichtig um. Er sah klar und deutlich, obwohl es tiefste Nacht war. Dann sah er eine Statue an. Es sah aus, als würde sie ihre Augen öffnen. Es war so als würde sie sich bewegen – tat es aber nicht! „Ungeheuerlich…“, flüsterte Lestat und fasste sein eigenes Gesicht an. Es war kalt, eiskalt und er hatte spitze Eckzähne bekommen. Der Vampir sah ihn lächelnd an, gab ihm die Hand und sagte: „Pardon, wo bleiben meine Manieren? – Mein Name ist Armand.“ Seit diesem Tage an, war Lestat ein Vampir. Armand hatte ihn mit zu sich nach Hause genommen, wo er Tagsüber in einem Sarg schlief und Nacht für Nacht jagt auf Beute machte… Mit den Jahren hatte er gelernt, mit seinen Opfern zu spielen, ehe er sie aussaugte. Armand hatte ihm viel beigebracht – eigentlich alles, was Lestat wissen musste.Eines Nachts, als er von seiner „Jagd“ nach Hause kam, lag ein Brief auf dem Tisch. Neugierig, wie Lestat nun mal war, machte er ihn auf. ‚Ich erwarte Euch in der Nacht zum 14. Mai auf der Lichtung der Seligen, Argon’, las Lestat zu Ende. Es handelte sich um etwas sehr wichtiges, das spürte Lestat. Dennoch überlegte er die ganze Nacht, was es mit diesem komischen Brief auf sich hatte. Viele Fragen schwirrten in seinem Kopf herum. Dennoch beschloss er hinzugehen…